Abgeschlossene Projekte

Zukunft.Global.Denken. – SDGs fairbinden!

Das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte einjährige Projekt „Zukunft. Global. Denken. SDGs fairbinden!“ setzt an der interdisziplinären Schnittstelle zwischen Ethnologie und Umwelt-/Soziologie an. Im Fokus stehen die von der UN verabschiedeten 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, kurz „SDGs“), die mit den Methoden des Interkulturellen und Globalen Lernens kombiniert behandelt werden. Das Projekt wurde im Rahmen von Doppelstunden und Projekttagen vom 1. April bis zum 31. Dezember 2018 an fünf Schulen in Münster und Münster-Umgebung durchgeführt.

Weitere Informationen zum Projektdesign finden Sie in der Projektbroschüre.

Die Unterrichtseinheiten zum Download finden Sie hier.

Wann ist ein Mann ein Mann? Geschlechterrollen im interkulturellen Vergleich (2012-2015)

Ziel des Projektes „Wann ist ein Mann ein Mann? Förderung der Identitätsbildung und des Rollenverständnisses bei Jungen und Mädchen in der Migrationsgesellschaft durch Trainings zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen“ ist es, Kinder und Jugendliche bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen (Geschlechter-)Rolle in der Gesellschaft zu unterstützen.

Durchgeführt an vier Münsteraner Schulen – Waldschule Kinderhaus, Geschwister-Scholl-Realschule, Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie Hauptschule Coerde – erhalten alle Schüler*innen der 5. Jahrgangsstufe im Schuljahr 2012/2013 ein Training zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen. Um die Thematik zu vertiefen und die Nachhaltigkeit zu sichern, werden dieselben Schüler*innen in den weiterführenden Jahrgangsstufen 6 und 7 durch Trainings sensibilisiert.

Fazit einer Schüler*in des Geschwister-Scholl-Gymnasiums: „Ich habe verschiedene Kulturen kennen gelernt und weiß nun, dass nichts typisch ist für ein Geschlecht.“
Feedback einer Schüler*in aus der Geschwister-Scholl-Realschule: „Ich habe gelernt, dass es verschiedene Kulturen gibt und dass es nicht schlimm ist, anders zu sein.“

Weitere Informationen zum Projektdesign, zur Interkulturellen Kompetenz im Schulunterricht und den einzelnen Modulen finden Sie bald hier.

Hier finden Sie Presseartikel zum Projekt.

Das Projekt wurde gefördert von: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Förderung erfolgte aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium des Inneren.

Vielfalt unterstützen – Vielfalt leben: Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen (2014-2016)

Ziel des Projektes ist es, bei Kindern und Jugendlichen Kompetenzen zu fördern, die es ihnen ermöglichen, konstruktiv mit Vielfalt umzugehen und Vielfalt als eine Ressource für das Leben in einer pluralen Gesellschaft zu begreifen. Das Projekt gibt einen konstruktiven Beitrag zu einem guten Gelingen von Inklusion.

Weitere Informationen zum Projektdesign, zur Interkulturellen Kompetenz im Schulunterricht sowie den einzelnen Module, finden Sie hier.

Unterrichtsteinheiten zum Download finden Sie hier.

Presseartikel zum Projekt finden Sie im Bereich Pressespiegel.

Tortillas im Tank (2011)

Interkulturelles und globales Lernen sind in der globalisierten Welt ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung. Doch durch die multiplen Aufgaben, die eine Schule und damit ihrer Lehrkräfte haben, erscheint es oft schwer, auch noch interkulturelles und globales Lernen in den Unterricht aufzunehmen. Die im Rahmen des Projektes „Tortillas im Tank“ entwickelten Unterrichtseinheiten  „Tortillas im Tank“, „Kartoffel – eine Knolle auf Reisen“ und „Popcorn – Mais ist mehr als ein Snack“ zeigen den Schüler*innen Globalisierungs- und Entwicklungsprozesse auf und sensibilisieren sie für ein verantwortungsvolles Zusammenleben in der multikulturellen Gesellschaft.

Das Projekt wurde gefördert von:

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.

Popcorn – Pommes – Ketchup (2009)

Interkulturelle Kompetenz für Nachhaltige Entwicklung 2009

Die bei Jugendlichen beliebten „Fast Food Varianten“ von Mais, Kartoffel und Tomate bilden den Ansatzpunkt für das interkulturelle und globale Lernen in diesem Projekt. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien sensibilisieren die Schüler*innen für aktuelle entwicklungspolitische Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit und Welthandel. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenz für das Zusammenleben in der multikulturellen Gesellschaft zu erwerben.

Das Projekt wurde gefördert von: Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) im Rahmen des Programms Aktionen Bildung Publizistik (ABP), Katholischer Fonds und Stiftung der Darlehnskasse Münster und aus Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen über aktuelle Projekttage zu den Themen Mais, Kartoffel und Tomate finden Sie hier.

Viele Kulturen – ein Team (2009)

Interkulturelles Lernen und Interkulturelle Kompetenz im Fußball? Im Jahr 2009 hat die Fußballabteilung der DJK Borussia Münster 07 in Kooperation mit ESE ein Projekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchgeführt.

Für das Projekt wurde Borussia Münster mit zwei Preisen geehrt: Die A-Jugendmannschaft war Preisträger des Wettbewerbs „Salvus sucht das Superteam 2009“ und DJK Borussia Münster belegte den dritten Platz des „Integrationspreises 2009“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Kategorie Verein. Im Videoportrait Borussia Münster des DFB sehen Sie die Arbeit von ESE mit den Jugendlichen.

Das Projekt wurde gefördert von: Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“

Interkulturelle Streitschlichter*innen (2007-2009)

„Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation in der Ausbildung von Jugendlichen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Stadtteilarbeit“ – hinter diesem Titel verbirgt sich ein Projekt von ESE bei dem Jugendliche als Streitschlichter*innen geschult und eingesetzt werden. Nach einem Sensibilisierungs-Training in Interkultureller Kompetenz werden sie anschließend als Trainer*innen für Interkulturelle Kompetenz ausgebildet.

Das Projekt wurde von August 2007 bis Dezember 2009 durchgeführt. Kooperationspartner des Projekts waren: Geschwister-Scholl-Realschule, Waldschule, WUDDI, Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V.

Das Projekt wurde gefördert von: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Literaturhinweis:
Ursula Bertels und Irmgard Hellmann (Hg.)
Interkulturelle Streitschlichter – Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Jugendliche
Praxis Ethnologie Band 4
2011, €19,90, ISBN 978-3-8309-2310-7

Selbstbild – Fremdbild: Wir sind Gievenbeck (2008)

In dem interkulturellen Filmprojekt von ESE in Kooperation mit dem Fachwerk Gievenbeck begleitet ein Filmteam über einen Zeitraum von mehreren Monaten Jugendliche aus Gievenbeck und dokumentiert, wie sich diese konstruktiv-kritisch mit ihrer eigenen Lebenswelt und ihrem Lebensraum auseinandersetzen und ihr Selbst- und Fremdbild hinterfragen.

Das Projekt wurde gefördert von: Sonderprogramm „Jugend und soziale Brennpunkte“ aus Mitteln des Landes NRW, Fachwerk Gievenbeck in Zusammenarbeit mit ESE e.V.

Nachbarn in den Topf geschaut – Geschichten und Gerichte aus Gievenbeck (2007-2008)

In diesem Projekt beinhaltet neben einer ethnologisch-interkulturellen Sensibilisierung sowie methodischen Vorbereitung auch ein interaktiven und praktischen Teil. Jugendliche aus dem Stadtteil Münster-Gievenbeck ziehen los, um Gemeinsamkeiten und unterschiedliche Essgewohnheiten zwischen sich und ihren Nachbar*innen im multikulturellen Stadtteil zu entdecken. Die kulturelle Vielfalt und das gemeinsame Kochen der jeweiligen Lieblingsgerichte aus verschiedenen Ländern ermöglichen, eigene Eigen- und Fremdbilder zu reflektieren und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu festigen.

Das Projekt wurde gefördert von: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Fachwerk Gievenbeck

Ethnologie in der Schule (2000-2002)

An zwei Münsteraner Realschulen unterrichten Trainer*innen von ESE ein Schuljahr zu den Themen „fremde Kulturen“ und „interkulturelle Verständigung“. Zielgruppe sind die Jahrgangsstufen 7 und 8. Ziel des Projektes ist es zu evaluieren, ob die Vermittlung von interkultureller Kompetenz auf ethnologischer Basis gelingen kann.

Das Projekt wurde gefördert von: Volkswagen-Stiftung

Die Relevanz ethnologischer Themen für den Erwerb von Interkultureller Kompetenz in der schulischen Sozialisation erschien 2004 im Waxmann Verlag in der Reihe Praxis Ethnologie.