Reihe Praxis Ethnologie

Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen

Ursula Bertels, Tania Krüsmann, Katharina Norrie (Hg.)

Aktuell befinden sich viele Schulen in dem Prozess, inklusive Klassen einzurichten bzw. auszubauen. Neben den vielen organisatorischen Aspekten, die zu beachten sind, treten auch immer mehr inhaltliche Fragen auf: Wie können Lehrkräfte auf den Unterricht in einer inklusiven Klasse vorbereitet werden? Und welche Möglichkeiten gibt es, damit Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung vom gemeinsamen Lernen und Erleben profitieren?

Der vorliegende Band gibt einige Antworten auf diese Fragen. Nach einer theoretischen Annäherung an zentrale Fragen der Inklusion wird das von Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. konzipierte Projekt Vielfalt unterstützen – Vielfalt leben: Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen vorgestellt, das im Schuljahr 2014/2015 an neun Schulen in NRW durchgeführt wurde. Ziel des Projekts war es, die Kinder und Jugendlichen dabei zu unterstützen, sich als Teil einer pluralen Gesellschaft zu sehen.

Neben der Beschreibung des Projektdesigns und der theoretischen Grundlagen des Projekts werden auch die während des Projektes gesammelten Erfahrungen im Hinblick auf den Umgang mit Heterogenität analysiert. Die exemplarische Darstellung eines der Module, die in den Projektklassen durchgeführt wurden, gibt Anregungen für das gemeinsame Lernen in heterogenen Klassen.

Mit Beiträgen von

Ursula Bertels, Janina Börner, Saskia Erbring, Dieter Katzenbach, Tania Krüsmann, Katharina Norrie.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 24,90 €.

Die Rezension aus der Zeitschrift PÄDAGOGIK (3/2017) finden Sie hier.

Einwanderungsland Deutschland. Wie kann Integration aus ethnologischer Sicht gelingen?

Ursula Bertels

Deutschland ist wie seine europäischen Nachbarländer zu einem Einwanderungsland geworden. In Deutschland leben heute Menschen aus 190 Nationen zusammen. Es sind Fragen von Flucht, Migration und Integration, die die politische Bildungsarbeit maßgeblich beschäftigen. Integration geschieht nicht von selbst – sie ist vielmehr eine Aufgabe, die im Hinblick auf eine zukunftsfähige Gesellschaft gestaltet werden muss.

Die hier gesammelten Beiträge der Tagung „Einwanderungsland Deutschland. Wie kann Integration aus ethnologischer Sicht gelingen?“ greifen Fragen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Ethnien, Kulturen, Religionen und Nationen auf und suchen in dieser gesellschaftspolitischen Debatte bei der Diskussion um die komplexen Fragestellungen von Migration und Integration stets den interdisziplinären Zugang. Ziel der Tagung war es, ein Forum für eine Diskussion zwischen Theorie und Praxis zu bieten, um so gemeinsam zu erörtern, wie Integration gelingen kann. Thematisiert werden Schlagwörter wie Inklusion, Migrationsforschung und Kultur, zudem werden Zusammenhänge zwischen Religion, Bildung sowie Medien und Integration untersucht. Des Weiteren werden Ergebnisse ethnologischer Forschungen präsentiert, um Impulse für eine erfolgreiche Integration zu geben. Abgerundet wird dieser Band mit der Vorstellung von ethnologischen Projekten, die bereits einen Beitrag zur Integration leisten.

Mit Beiträgen von

Christiane Bainski, Ursula Bertels, Veronika Ederer, Irmgard Hellmann de Manrique, Ulrike Izuora, Sabine Klocke-Daffa, Heinz Meyer, Esther Offenberg, Laila Prager, Georg Ruhrmann, Guido Sprenger, Noémie Waldhubel, Sarah Weber, Cordula Weißköppel.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 24,90 €.

Die Rezension von Social net finden Sie hier.

Interkulturelle Streitschlichter. Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Jugendliche

Ursula Bertels, Irmgard Hellmann de Manrique

Für Konflikte im schulischen und außerschulischen Bereich werden seit einigen Jahren an vielen Schulen Streitschlichterinnen und –schlichter ausgebildet. Hierbei wurde jedoch bislang die interkulturelle Komponente wenig beachtet, obwohl in multikulturellen Gesellschaften viele Konflikte sicherlich auch auf interkulturelle Missverständnisse zurückzuführen sind.

Im Rahmen des Projektes Interkulturelle Streitschlichter – Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation in der Ausbildung von Jugendlichen als Multiplikatoren in der Stadtteilarbeit, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert wurde, wurden Jugendliche zunächst in Interkultureller Kompetenz geschult und anschließend als interkulturelle Streitschlichterin bzw. –schlichter und Trainerin bzw. Trainer für Interkulturelle Kompetenz ausgebildet.

Dieser Band gibt neben dem Projektdesign auch die Konzepte der Ausbildungen und deren Evaluation sowie Erfahrungen über den Einsatz der ausgebildeten Jugendlichen wieder.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 19,90 €.

Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis herunterladen.

Fremdes Lernen. Aspekte interkulturellen Lernens im internationalen Diskurs

Ursula Bertels, Sandra de Vries, Nina Nolte (Hg.)

In der globalisierten Welt ist es wichtig, durch interkulturelles Lernen Interkulturelle Kompetenz zu vermitteln und so auf ein Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft in Deutschland oder bei einem Auslandsaufenthalt vorzubereiten.
Doch was versteht man unter interkulturellem Lernen? Welche Möglichkeiten gibt es, interkulturelles Lernen sowohl in der Schule als auch in der Erwachsenenbildung und an der Universität umzusetzen? Wie geht man in anderen Ländern mit diesem Thema um?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung „Fremdes Lernen – Aspekte interkulturellen Lernens im internationalen Diskurs“, bei der Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Ländern ihre Konzepte von interkulturellem Lernen und Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung vorstellten.

Die hier veröffentlichten Vorträge und Berichte aus den Workshops geben einen Überblick über die unterschiedlichen Ansätze und Ausrichtungen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Mexiko.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 19,90 €.

Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis herunterladen.

Aus der Ferne in die Nähe. Neue Wege der Ethnologie in die Öffentlichkeit

Ursula Bertels, Birgit Baumann, Silke Dinkel, Irmgard Hellmann (Hg.)

Wer kennt schon Ethnologinnen oder Ethnologen? Warum findet man ethnologische Literatur nicht auf den Bestsellerlisten? Kann man mit ethnologischen Themen interkulturelle Kompetenz in der Schule vermitteln? Kaum jemand außerhalb des universitären Rahmens weiß, dass das Aufgabenfeld der Ethnologie sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat und dass die Forschungen der Ethnologie sich nicht mehr nur auf z.B. die Südseeinseln beschränken, sondern auch die fremden Kulturen einschließen, die wir aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen nunmehr direkt in Europa finden. Dabei steht nicht nur das Kennenlernen dieser fremden Kulturen im Blickfeld der Ethnologie. Aufgrund der langen Beschäftigung mit fremden Kulturen kann die Ethnologie auch Möglichkeiten aufzeigen, die zu einem verständnisvolleren Umgang zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturen führen können. Doch wird diese Rolle der Ethnologie in der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen.

Die hier veröffentlichten Beiträge der gleichnamigen Tagung beschreiben zum einen, wie Ethnologie heute in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, zum anderen werden neue Aufgabenfelder aufgezeigt, in denen die Ethnologie stärker als bisher ihrer gesellschaftspolitischen Verpflichtung nachkommen sollte.

Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis herunterladen.

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 25,50 €.

Ethnologie in der Schule. Eine Studie zur Vermittlung Interkultureller Kompetenz

Ursula Bertels, Sabine Eylert, Christiana Lütkes, Sandra de Vries (Hg.)

Angesichts zunehmender Fremdenfeindlichkeit in Deutschland wird immer deutlicher, dass Kinder und Jugendliche professionell auf ein Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vorbereitet werden müssen. Die Bedeutung von Interkultureller Kompetenz wird in den letzten Jahren verstärkt von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Bei der Vermittlung von Interkultureller Kompetenz nimmt der Lernort Schule eine zentrale Rolle ein. Doch was ist Interkulturelle Kompetenz? Welchen Beitrag kann die Ethnologie zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz leisten? Welche Möglichkeiten gibt es, ethnologische Ansätze im Bildungswesen zu etablieren? Welche Methoden gibt es, um den Lernerfolg zu überprüfen?

Die Pilotstudie Die Relevanz ethnologischer Themen für den Erwerb von Interkultureller Kompetenz in der schulischen Sozialisation, die hier vorgestellt wird, gibt Antworten auf diese Fragen. Nach einer ausführlichen Diskussion des Begriffs Interkulturelle Kompetenz und der entsprechenden Schlüsselqualifikationen wird die konkrete Umsetzung der Vermittlung von Interkultureller Kompetenz durch ethnologischen Unterricht beschrieben. Die Evaluation, die zur Messung des Lernerfolges erarbeitet wurde, wird ausführlich dargestellt.

Das positive Ergebnis der Studie bestätigt die Effektivität des ethnologischen Ansatzes zur Vermittlung von Interkultureller Kompetenz. Durch die theoretische Diskussion und deren Umsetzung im Unterricht gelang zudem ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis

Das Buch ist im Waxmann Verlag erschienen und kostet 29,90 €.

Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis herunterladen.